Zukunftsprogramm Wirtschaft
Das Zukunftsprogramm Wirtschaft (ZPW) ist eines von vier Förderprogrammen im Rahmen des „Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein“ der Landesregierung Schleswig-Holstein. Das Zukunftsprogramm Wirtschaft wird finanziert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie mit Landesmitteln.
Während der Laufzeit des Programms von 2007 bis einschließlich 2013 stehen für Schleswig-Holstein zur Förderung insgesamt rund 750 Mio. Euro zur Verfügung.
Das Programm bündelt die wichtigsten wirtschafts- und regionalpolitischen Fördermaßnahmen des Landes. Ziel ist die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein und seiner Unternehmen und damit einhergehend eine Steigerung der Beschäftigung.
Die Fördermaßnahmen des neuen „Zukunftsprogramms Wirtschaft“ konzentrieren sich auf vier Schwerpunkte:
1. Wissen und Innovation stärken
Wissensentwicklung und -transfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die Unternehmen sollen vorangetrieben werden. Dazu gehört unter anderem die Förderung von Netzwerken und Verbundprojekten, innovativer betrieblicher Investitionen, Hochschulkompetenzzentren, Berufsbildungsstätten und Weiterbildungseinrichtungen.
2. Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhöhen
und die unternehmerische Basis stärken
Neben der klassischen Investitionsförderung zur Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen soll auch deren Zugang zum Kapitalmarkt verbessert werden, etwa mithilfe eines Risikokapitalfonds. So können die schleswig-holsteinischen Unternehmen unter anderem ihre Modernisierung vorantreiben. Und auch die familienfreundliche Personalentwicklung wird durch Fördermaßnahmen unterstützt.
3. Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur und Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung
Insbesondere strukturschwache Regionen erhalten Unterstützung, um ihre Stärken effektiv nutzen zu können. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in die wirtschaftsnahe Infrastruktur. Hierdurch sollen insbesondere die Standort- und Ansiedlungsbedingungen für Unternehmen verbessert werden. Erreicht werden soll dies u.a. durch die bedarfsorientierte Erschließung und die Aufwertung von Gewerbegebietsflächen sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in den Bereichen Häfen und Flughäfen. Maßnahmen zur Altlastensanierung können ebenfalls gefördert werden.
4. Entwicklung der spezifischen regionalen Potentiale
Mit den Maßnahmen dieses Schwerpunkts sollen zum einen die spezifischen Stärken Schleswig-Holsteins in der Kultur- und Tourismuswirtschaft ausgebaut und erweitert werden. Gefördert werden können etwa erlebnisorientierte Einrichtungen, an der Tourismusstrategie des Landes ausgerichtete Kooperations- und Marketingkonzepte sowie die Aufwertung von Tourismusorten durch einen an den Kundenwünschen orientierten Ausbau der Infrastruktur. Zum anderen werden Maßnahmen zur nachhaltigen Stadtentwicklung in den Ober- und Mittelzentren des Landes unterstützt.
Die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH übt im Rahmen der Umsetzung des Zukunftsprogramms Wirtschaft die Funktion einer Regionalgeschäftsstelle aus und betreut dabei die Antragsteller aus der Region Süd-Ost, welche die Kreise Ostholstein, Herzogtum Lauenburg und Stormarn sowie die Hansestadt Lübeck umfasst.
Die Regionalgeschäftsstelle Süd-Ost wird mit Mitteln folgender Institutionen finanziert:
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Europäische Union - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) |
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Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein |
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Hansestadt Lübeck |
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Kreis Stormarn |
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Kreis Herzogtum Lauenburg |
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Kreis Ostholstein |






